Konfliktmanagement

Konflikte am Arbeitsplatz
Organisationsveränderungen machen bei Menschen oft eine grundlegende Umorientierung erforderlich. Menschen können dies als eine willkommene neue Herausforderung aber auch als eine persönliche Belastung erleben.

Deshalb kommt es sehr darauf an, dass Mitarbeiter über entsprechende Optionen zur internen Bewältigung des Wandels (Transition) verfügen bzw. diese aufbauen und nutzen können. Wenn beispielsweise die eigene berufliche Zukunft ungewiss ist oder wichtige Entwicklungsziele revidiert werden müssen, entstehen für den einzelnen Stadien des Ungleichgewichts. Das bisherige berufliche und soziale Passungsgefüge zwischen Person und Arbeitsumgebung ist plötzlich in Frage gestellt. Schlagen dann individuelle Bewältigungsversuche fehl, dann macht sich am Arbeitsplatz vor allem "Stress" breit. Beteiligte können solche Krisen und Konflikte meist nicht mehr mit ihren gewohnten Handlungsroutinen bewältigen. Dies kann als vorübergehender Verlust der Kontrolle über die eigene Lebenssituation verstanden werden (vgl. Beruf als zentrales Orientierungs- und Zielsystem). Gutgemeinte Appelle und Ratschläge helfen da nicht weiter. Ganz im Gegenteil: Ungelöste Konflikte strahlen vom unmittelbar betroffenen Mikrobereich einer Person auf die weiteren Netzwerke des im Kooperationsgefüge aus und belasten damit das soziale Klima. Konfliktstress verleitet Betroffene gerne dazu, "Enttäuschungen" abzuladen, dort, wo sie Situationen, Personen und Anlässe dominieren. Wo Machtpositionen sicher erscheinen, richten sich Wut und Ärger kompensatorisch gegen Kontrahenten und Unbeteiligte, wie z.B. gegen Kunden.

Kritische Masse: Betriebsklima
Konflikten wohnt die Tendenz inne, sich im weiteren Beziehungsgeflecht auszuweiten. Einzelne Brennpunkte können so in der Folge einen schwer einzudämmenden Flächenbrand entfachen. Ist das Betriebsklima "gestört", leidet darunter die gesamte Leistungsfähigkeit des Organismus. Angst und Misstrauen breiten sich aus. Absicherung und "Schwarze Peterspiele" zwischen Abteilungen und Mitarbeitern drücken auf die Motivation und hemmen die Leistungsfähigkeit des gesamten Organismus.

Nicht reagieren, heißt tolerieren. Mit allen unabsehbaren Folgen epidemischer Ausbreitung von Misstrauen und Demotivation. Umso unverständlicher ist es, wenn Vorgesetzte und Mitarbeiter tatenlos zusehen, wenn die Kommunikation zwischen Mitarbeitern zusammenbricht. Mitarbeiter sind die kostbarsten Ressourcen eines jeden Unternehmens. Zerstörerische Beziehungen lähmen die Arbeitsfähigkeit im Umfeld. Wenn Konflikte zwischen Beteiligten zu verhärten drohen, sollte sofort reagiert werden, denn dies stört auf Dauer die produktive Zusammenarbeit und vergeudet wertvolle Ressourcen des Betriebs.

Umgang mit Konflikten
Rae Simon Coll unterstützt Organisationen wie Einzelpersonen in Fragen des konstruktiven Umgangs mit Konflikten. Unsere Schwerpunkte sind:

  •     Konfliktmanagement/Konfliktmediation (=notfallbehandelnde Maßnahme)
  •     Seminare/Workshops zum konstruktiven Umgang mit Konflikten (=präventive Maßnahme)